Italien: Erneut US-Bonds im Wert von 116 Milliarden Dollar beschlagnahmt
Der nächste Knaller: Wie erst jetzt bekannt wurde, sind im vergangenen Monat auf dem Mailänder Flughafen bei einer Zollkontrolle US-Bonds aus dem Jahr 1934 mit dem sagenhaften Wert von 116,4 Milliarden Dollar (78.642.400.000 €) entdeckt worden. Zwei Staatsbürger philippinischer Herkunft wurden festgenommen. Im Gegensatz zu einem früheren Vorfall Anfang Juni bei Chiasso, wo Wertpapiere in Höhe von 134,5 Milliarden Dollar konfisziert wurden und weltweite Aufmerksamkeit nach sich zogen, spricht die italienische Finanzpolizei jetzt von einer Fälschung.

Schon wieder: 116,4 Milliardi dollari tutti falsi? Oder mützi kaputti?
Bei der "Operation Manila" wurde ein Geschwisterpaar in Haft genommen, die einer evangelikalen Sektenorganisation angehören sollen. Die Namen der Personen werden mit B. J. (männl., 36 Jahre) und M. B. J. (weibl., 31 Jahre) angegeben. Die 207 Schatzbriefe mit dem Stückwert von je 500 Millionen Dollar waren in einem Postpaket bei einer Routinekontrolle am 19. August auf dem Flughafengelände entdeckt worden, so die Guardia di Finanza Milano.
Das Paket mit dem sündteuren Inhalt stammte von den Philippinen und war für eine Adresse in Genua bestimmt, wo die Schwester des Absenders wohnte, der Tage später nach Italien einreiste. Die Frau wurde inzwischen wieder freigelassen.
Die Behörden haben momentan keinen Beweis, dass die im Juni beschlagnahmten Treasury Bonds im Zusammenhang mit dem jetzigen Fund stehen, so der Staatsanwalt Francesco Dettori.

Sally Legaspi-Kempe: "Holt euch den Scheiß endlich ab..."
Tja, die Behörden ...:-) - World.Content.News hat anhand von Recherchen früh heraus gefunden, dass die makabren Papiere auf eine religiöse Vereinigung in Mindanao hinweisen. Die sog. Legaspi-Sekte, geführt von einer US-Zahnärztin und einem Deutschen mit einem falschen Professortitel, hat über Videos im Internet wiederholt mit ihrem "gefundenen Schatz" auf sich aufmerksam gemacht, der von einem Flugzeugabsturz auf den Philippinen herrühren soll.
Möglicherweise bestehen auch enge Verbindungen zu einer weltweit organisierten Fälscher- und Betrügerbande, die mit einer nicht existierenden Organisation namens "Office of International Treasury Control" (OITC) prahlen, die angeblich in einem Washingtoner Geschäftshochhaus beheimatet sein soll, in dem auch eine Firma des ehemaligen Vorsitzenden der US-Notenbank Alan Greenspan residiert.
Der frühere Fund mit den 134,5 Milliarden ist inzwischen wieder aus den Schlagzeilen verschwunden, nachdem ein Mitarbeiter des US-Finanzministeriums nach einer Begutachtung von Internet-Fotos behauptete, die Wertpapiere wären eindeutig gefälscht. Seitdem hat es keine öffentliche Stellungnahme mehr zu diesem Fall gegeben.
Im jetzigen Fälschungsvorwurf wird wiederum rein damit argumentiert, die über zahlreiche Sicherheitsmerkmale verfügenden Papiere, darunter auch Wasserzeichen, die Bonds seien deswegen falsch, weil sie laut Auskunft des US-Schatzamtes in diesem hohen Nennwert nie hergestellt worden sind.
Man fragt sich, wie viele Billionen, vielleicht sogar Billiarden, dieses lustigen Spielgelds eigentlich in Umlauf sein müssen, wenn sie durch rein zufällige Kontrollen entdeckt wurden. Oder gab es in beiden Fällen gezielte Hinweise an die Fahnder?
Und dann immer diese ominösen und rein zufälligen Vergleichszahlen: "Eurozone banks have developed storage facility at the European Central Bank, 116.751 billion at the weekend..." (28.09.) Schüttel, grins....
Quellen:
Seized U.S. Bonds for $116 Billion Are Fake, Prosecutor Says
(Bloomberg, 24.09.2009)
Operazione Manila: falsi i bond americani da 116 miliardi di dollari (varesenotizie.it, 24.09.2009)
I T-BOND PER $116 MILIARDI SEQUESTRATI A MALPENSA ERANO TUTTI FALSI (wallstreetitalia.com, 24.09.2009)
siehe auch:
Chiasso-Schmuggel: Staatsgeheimnis oder Crime mit Spaßfaktor? (Teil 2) (WCN, 12.07.2009)
Chiasso-Schmuggel: Bisherige Artikel von World.Content.News
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Schon wieder: 116,4 Milliardi dollari tutti falsi? Oder mützi kaputti?
Bei der "Operation Manila" wurde ein Geschwisterpaar in Haft genommen, die einer evangelikalen Sektenorganisation angehören sollen. Die Namen der Personen werden mit B. J. (männl., 36 Jahre) und M. B. J. (weibl., 31 Jahre) angegeben. Die 207 Schatzbriefe mit dem Stückwert von je 500 Millionen Dollar waren in einem Postpaket bei einer Routinekontrolle am 19. August auf dem Flughafengelände entdeckt worden, so die Guardia di Finanza Milano.
Das Paket mit dem sündteuren Inhalt stammte von den Philippinen und war für eine Adresse in Genua bestimmt, wo die Schwester des Absenders wohnte, der Tage später nach Italien einreiste. Die Frau wurde inzwischen wieder freigelassen.
Die Behörden haben momentan keinen Beweis, dass die im Juni beschlagnahmten Treasury Bonds im Zusammenhang mit dem jetzigen Fund stehen, so der Staatsanwalt Francesco Dettori.

Sally Legaspi-Kempe: "Holt euch den Scheiß endlich ab..."
Tja, die Behörden ...:-) - World.Content.News hat anhand von Recherchen früh heraus gefunden, dass die makabren Papiere auf eine religiöse Vereinigung in Mindanao hinweisen. Die sog. Legaspi-Sekte, geführt von einer US-Zahnärztin und einem Deutschen mit einem falschen Professortitel, hat über Videos im Internet wiederholt mit ihrem "gefundenen Schatz" auf sich aufmerksam gemacht, der von einem Flugzeugabsturz auf den Philippinen herrühren soll.
Möglicherweise bestehen auch enge Verbindungen zu einer weltweit organisierten Fälscher- und Betrügerbande, die mit einer nicht existierenden Organisation namens "Office of International Treasury Control" (OITC) prahlen, die angeblich in einem Washingtoner Geschäftshochhaus beheimatet sein soll, in dem auch eine Firma des ehemaligen Vorsitzenden der US-Notenbank Alan Greenspan residiert.
Der frühere Fund mit den 134,5 Milliarden ist inzwischen wieder aus den Schlagzeilen verschwunden, nachdem ein Mitarbeiter des US-Finanzministeriums nach einer Begutachtung von Internet-Fotos behauptete, die Wertpapiere wären eindeutig gefälscht. Seitdem hat es keine öffentliche Stellungnahme mehr zu diesem Fall gegeben.
Im jetzigen Fälschungsvorwurf wird wiederum rein damit argumentiert, die über zahlreiche Sicherheitsmerkmale verfügenden Papiere, darunter auch Wasserzeichen, die Bonds seien deswegen falsch, weil sie laut Auskunft des US-Schatzamtes in diesem hohen Nennwert nie hergestellt worden sind.
Man fragt sich, wie viele Billionen, vielleicht sogar Billiarden, dieses lustigen Spielgelds eigentlich in Umlauf sein müssen, wenn sie durch rein zufällige Kontrollen entdeckt wurden. Oder gab es in beiden Fällen gezielte Hinweise an die Fahnder?
Und dann immer diese ominösen und rein zufälligen Vergleichszahlen: "Eurozone banks have developed storage facility at the European Central Bank, 116.751 billion at the weekend..." (28.09.) Schüttel, grins....
Quellen:
Seized U.S. Bonds for $116 Billion Are Fake, Prosecutor Says
(Bloomberg, 24.09.2009)
Operazione Manila: falsi i bond americani da 116 miliardi di dollari (varesenotizie.it, 24.09.2009)
I T-BOND PER $116 MILIARDI SEQUESTRATI A MALPENSA ERANO TUTTI FALSI (wallstreetitalia.com, 24.09.2009)
siehe auch:
Chiasso-Schmuggel: Staatsgeheimnis oder Crime mit Spaßfaktor? (Teil 2) (WCN, 12.07.2009)
Chiasso-Schmuggel: Bisherige Artikel von World.Content.News
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