Hintergrund: Der "Fuchs" ist schwimmfähig
Drei junge Soldaten aus Ostdeutschland im Alter von 21 bis 23 Jahren sind in Kundus auf dem Nachhauseweg von einem Feuergefecht mit einem Panzer vom Typ "Fuchs" von der Straße abgekommen, in ein tiefer gelegenes Flussbett gestürzt und offenbar dabei ertrunken. Verteidigungsminister Jung hatte zuvor behauptet, die Männer wären im Rahmen von Gefechtshandlungen gefallen. Wie viele Luken sind bei der Bundeswehr eigentlich offen? Der verunglückte Panzer ist normalerweise ein ausgezeichneter Schwimmer.

Falsch ausgerüstet? Schwimmfähiger "Fuchs"
Der Bundeswehrverband hat inzwischen eine bessere Ausrüstung für den Einsatz angemahnt. Neben zusätzlichen Schützenpanzer vom Typ Marder wird gewünscht, dass auch Kampfhubschrauber dort unten zum Einsatz kommen. Zudem sollen weitere AWACS-Flugzeuge nach Afghanistan
Geht der Tod der noch sehr jungen Männer auf Fahrlässigkeit zurück? Hat der deutsche Verteidigungsminister deshalb mit einem "Ausweichmanöver" die Tatsachen verdreht? Werden wir über die Vorgänge in Afghanistan auch nur halbwegs korrekt informiert? Sind die Berichte zutreffend, dass seit ein paar Wochen die Zahl der Traumatisierten sprunghaft angestiegen ist?
Langsam kristallisiert sich heraus, dass die deutschen Soldaten seit einiger Zeit fast täglich in schwere Gefechte verwickelt sind, bei denen auch Aufständische in einer mindestens zweistelligen Höhe ums Leben gekommen sein sollen. Zu lesen ist in der Presse davon nur selten etwas, nur wenn es mal eigene Opfer zu beklagen gibt, entsteht ein großes Geschrei und es wird nach noch mehr Kriegsgerät und Soldaten verlangt, die die Region zusätzlich destabilisieren.
Die Taliban behaupteten kürzlich in einem TV-Bericht von Al Jazeera, sie hätten die Region Kundus inzwischen unter ihre Kontrolle gebracht (Video, s.o.). Nach ihrer Darstellung wären beim jüngsten Gefecht zehn Bundeswehrsoldaten ums Leben gekommen und zwei Panzer zerstört worden. Wird natürlich alles Kokolores sein. Aber dass hier in Deutschland ein Informationsfilter über den Krieg in Afghanistan existiert, dies darf man zu Recht annehmen.
Die ums Leben gekommenen Soldaten stammen übrigens vom Panzergrenadierbataillon 391. Laut Wikipedia war diese Einheit im Jahr 2002 in aufopfernder Art und Weise bei der Jahrhundertflut des Elbhochwassers eingesetzt. Wären sie besser mal da geblieben ...
Übrigens: Wer jetzt vorschnell behauptet, Jung lügt, sollte besser erst mal zwischen den Zeilen lesen. Der Widerspruch in den divergierenden Stellungnahmen (Bundesverteidigungsminister: "bei einem Ausweichmanöver" [klingt eh ein bisschen suspekt!] und ISAF-Sprecher Blanchette: "auf dem Rückweg") löst sich in einem bestimmten Fall durchaus in Wohlgefallen auf: Nämlich mal angenommen, unsere Jungs hätten sich nicht so ganz freiwillig auf dem Rückzug befunden...
Quellen:
Deutsche Soldaten laut NATO bei Unfall getötet
(pr-inside, 24.06.2009)
Angriff oder Unfall?: Verwirrung um Tod deutscher Soldaten
(Stern, 24.06.2009)
"Unsere Soldaten sind im Krieg"
(Frankfurter Rundschau, 24.06.2009)
Afghanistan - Besatzung verstärkt sich, Bundeswehr tötet bei "Gefecht" 10 Menschen (WCN, 14.06.2009)
Warum die Bundeswehr in Afghanistan nichts zu suchen hat
(Alles Schall und Rauch, 09.06.2009)

Falsch ausgerüstet? Schwimmfähiger "Fuchs"
Der Bundeswehrverband hat inzwischen eine bessere Ausrüstung für den Einsatz angemahnt. Neben zusätzlichen Schützenpanzer vom Typ Marder wird gewünscht, dass auch Kampfhubschrauber dort unten zum Einsatz kommen. Zudem sollen weitere AWACS-Flugzeuge nach Afghanistan
Geht der Tod der noch sehr jungen Männer auf Fahrlässigkeit zurück? Hat der deutsche Verteidigungsminister deshalb mit einem "Ausweichmanöver" die Tatsachen verdreht? Werden wir über die Vorgänge in Afghanistan auch nur halbwegs korrekt informiert? Sind die Berichte zutreffend, dass seit ein paar Wochen die Zahl der Traumatisierten sprunghaft angestiegen ist?
Langsam kristallisiert sich heraus, dass die deutschen Soldaten seit einiger Zeit fast täglich in schwere Gefechte verwickelt sind, bei denen auch Aufständische in einer mindestens zweistelligen Höhe ums Leben gekommen sein sollen. Zu lesen ist in der Presse davon nur selten etwas, nur wenn es mal eigene Opfer zu beklagen gibt, entsteht ein großes Geschrei und es wird nach noch mehr Kriegsgerät und Soldaten verlangt, die die Region zusätzlich destabilisieren.
Die Taliban behaupteten kürzlich in einem TV-Bericht von Al Jazeera, sie hätten die Region Kundus inzwischen unter ihre Kontrolle gebracht (Video, s.o.). Nach ihrer Darstellung wären beim jüngsten Gefecht zehn Bundeswehrsoldaten ums Leben gekommen und zwei Panzer zerstört worden. Wird natürlich alles Kokolores sein. Aber dass hier in Deutschland ein Informationsfilter über den Krieg in Afghanistan existiert, dies darf man zu Recht annehmen.
Die ums Leben gekommenen Soldaten stammen übrigens vom Panzergrenadierbataillon 391. Laut Wikipedia war diese Einheit im Jahr 2002 in aufopfernder Art und Weise bei der Jahrhundertflut des Elbhochwassers eingesetzt. Wären sie besser mal da geblieben ...
Übrigens: Wer jetzt vorschnell behauptet, Jung lügt, sollte besser erst mal zwischen den Zeilen lesen. Der Widerspruch in den divergierenden Stellungnahmen (Bundesverteidigungsminister: "bei einem Ausweichmanöver" [klingt eh ein bisschen suspekt!] und ISAF-Sprecher Blanchette: "auf dem Rückweg") löst sich in einem bestimmten Fall durchaus in Wohlgefallen auf: Nämlich mal angenommen, unsere Jungs hätten sich nicht so ganz freiwillig auf dem Rückzug befunden...
Quellen:
Deutsche Soldaten laut NATO bei Unfall getötet
(pr-inside, 24.06.2009)
Angriff oder Unfall?: Verwirrung um Tod deutscher Soldaten
(Stern, 24.06.2009)
"Unsere Soldaten sind im Krieg"
(Frankfurter Rundschau, 24.06.2009)
Afghanistan - Besatzung verstärkt sich, Bundeswehr tötet bei "Gefecht" 10 Menschen (WCN, 14.06.2009)
Warum die Bundeswehr in Afghanistan nichts zu suchen hat
(Alles Schall und Rauch, 09.06.2009)

Dieses "Unglück" wird als Vorwand herhalten müssen, schwere Kampfpanzer an den A der Welt zu verschiffen.
Handgranaten in das Fahrzeug ...
schwere Kampfpanzer....
ich denke, dass die schweren KPz hier bleiben. Die sind eh grad mit Räumschilden ausgestattet worden...und in Mitteleuropa ist das Land viel ebener (=panzerfreundlicher)...und dann übt die BW ja auch grad 'Beherrschung von Menschenmassen' http://absurde.de/images/stories/soldat/soldat2.gif (danke, Fefe).
Also die schweren KPz bleiben hier, damit wir hier "himmlischen Frieden" erleben dürfen, während in Afghanistan weiter Angriffskrieg mit miserablem Material gespielt wird. Und das Gelände für RadPz geeigneter ist.