Ticker: Russland marschiert in West-Georgien ein
Russische Truppen sind heute von der abtrünnigen Region Abchasien aus nach Georgien einmarschiert. Dies berichteten russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium. Dadurch sollten demnach mit einem Puffer neue georgische Angriffe auf Südossetien verhindert werden.
Moskau bestätigte damit entsprechende Angaben des georgischen Innenministeriums, es wurde aber zugleich bekräftigt, in Georgien keinen Eroberungskrieg zu führen. Nach offiziellen Angaben aus Tiflis drangen russische Truppen in die 40 Kilometer von Abchasien entfernte Stadt Senaki vor. Dutzende gepanzerte Fahrzeuge seien in der Stadt, die außerhalb einer Pufferzone an der Trennlinie zwischen Abchasien und Georgien liegt.
Nach georgischen Angaben haben russische Truppen jetzt auch die Stadt Gori nahe der Grenze zu Südossetien besetzt. Am Nachmittag mussten Saakaschwili und Kouchner aus der georgischen Stadt Gori ausgeflogen werden, da ein Hubschrauber unbekannter Herkunft nach französischen Angaben die Sicherheitskräfte beunruhigte (Video hier). Gori ist auch der Geburtsort von Josip Wissarionowitsch Dschugaschwili, besser bekannt als Stalin.
Der französische Präsident und amtierende EU-Ratsvorsitzende Nicolas Sarkozy will am Dienstag in Tiflis und Moskau vermitteln.
Präsident Saakaschwili hatte heute ein Dokument unterschrieben, mit dem die EU-Emissäre nach Moskau reisen. Damit sollen beide Kriegsparteien in Südossetien zu einer Waffenruhe bewegt werden. Russische Truppen drangen jedoch auf georgisches Territorium vor.
Trotz der Abmachung haben georgische Truppen nach südossetischen Angaben die abtrünnige Provinz am Nachmittag erneut unter Beschuss genommen. Ziel des «massiven Beschusses» seien Wohngebiete.
Russland hält die Mitteilungen der georgischen Regierung über eine Waffenruhe in Südossetien für sinnlos.
„Es besteht jetzt keine Notwendigkeit das Dokument (über Feuereinstellung) zu dementieren oder anzuerkennen, weil sporadische Beschüsse ständig fortgesetzt werden“, sagte der Vizesprecher des russischen Außenamtes, Boris Malachow am Montag in einer Pressekonferenz in Moskau.
Russische Kampfflugzeuge bombardierten nach Angaben des georgischen Innenministeriums Ziele am Rande der Hauptstadt Tiflis, darunter Kommunikationseinrichtungen, sowie den Schwarzmeerhafen Poti. Gleichzeitig seien russische Panzer auf Gori an der Grenze zu Südossetien vorgerückt. Diese seien jedoch von georgischen Soldaten zurückgedrängt worden. Menschen seien nicht zu Schaden gekommen.
Quellen: Divers
Russia Today: Did mercenaries help Georgia?
RIA Novosti meldete heute:
Tausende ausländische Söldner, die im kaukasischen Krisengebiet gegen russische Einheiten kämpfen, werden von US-Militärexperten gelenkt, verlautete aus russischen Sicherheitskreisen.
„Nach unseren Angaben kämpfen von 2500 bis 3000 Söldner auf georgischer Seite gegen russische Friedenssoldaten“, sagte ein ranghoher Mitarbeiter des russischen Militär-Aufklärungsdienstes.
Die Söldner stammen unter anderem „aus der Ukraine, einigen baltischen Staaten und Kaukasus-Regionen“.
Sie werden von US-Militärexperten koordiniert und unmittelbar geleitet, hieß es. Die US-Amerikaner nähmen aber an Kampfhandlungen nicht teil. Insgesamt befänden sich rund 1000 US-Militärexperten in Georgien.
Russische Spezialeinheiten hätten mehrere Söldner-Gruppen bereits liquidiert. Einige Söldner seien gefangen genommen worden. Zurzeit werden sie verhört, hieß es.
Moskau bestätigte damit entsprechende Angaben des georgischen Innenministeriums, es wurde aber zugleich bekräftigt, in Georgien keinen Eroberungskrieg zu führen. Nach offiziellen Angaben aus Tiflis drangen russische Truppen in die 40 Kilometer von Abchasien entfernte Stadt Senaki vor. Dutzende gepanzerte Fahrzeuge seien in der Stadt, die außerhalb einer Pufferzone an der Trennlinie zwischen Abchasien und Georgien liegt.
Nach georgischen Angaben haben russische Truppen jetzt auch die Stadt Gori nahe der Grenze zu Südossetien besetzt. Am Nachmittag mussten Saakaschwili und Kouchner aus der georgischen Stadt Gori ausgeflogen werden, da ein Hubschrauber unbekannter Herkunft nach französischen Angaben die Sicherheitskräfte beunruhigte (Video hier). Gori ist auch der Geburtsort von Josip Wissarionowitsch Dschugaschwili, besser bekannt als Stalin.
Der französische Präsident und amtierende EU-Ratsvorsitzende Nicolas Sarkozy will am Dienstag in Tiflis und Moskau vermitteln.
Präsident Saakaschwili hatte heute ein Dokument unterschrieben, mit dem die EU-Emissäre nach Moskau reisen. Damit sollen beide Kriegsparteien in Südossetien zu einer Waffenruhe bewegt werden. Russische Truppen drangen jedoch auf georgisches Territorium vor.
Trotz der Abmachung haben georgische Truppen nach südossetischen Angaben die abtrünnige Provinz am Nachmittag erneut unter Beschuss genommen. Ziel des «massiven Beschusses» seien Wohngebiete.
Russland hält die Mitteilungen der georgischen Regierung über eine Waffenruhe in Südossetien für sinnlos.
„Es besteht jetzt keine Notwendigkeit das Dokument (über Feuereinstellung) zu dementieren oder anzuerkennen, weil sporadische Beschüsse ständig fortgesetzt werden“, sagte der Vizesprecher des russischen Außenamtes, Boris Malachow am Montag in einer Pressekonferenz in Moskau.
Russische Kampfflugzeuge bombardierten nach Angaben des georgischen Innenministeriums Ziele am Rande der Hauptstadt Tiflis, darunter Kommunikationseinrichtungen, sowie den Schwarzmeerhafen Poti. Gleichzeitig seien russische Panzer auf Gori an der Grenze zu Südossetien vorgerückt. Diese seien jedoch von georgischen Soldaten zurückgedrängt worden. Menschen seien nicht zu Schaden gekommen.
Quellen: Divers
Russia Today: Did mercenaries help Georgia?
RIA Novosti meldete heute:
Tausende ausländische Söldner, die im kaukasischen Krisengebiet gegen russische Einheiten kämpfen, werden von US-Militärexperten gelenkt, verlautete aus russischen Sicherheitskreisen.
„Nach unseren Angaben kämpfen von 2500 bis 3000 Söldner auf georgischer Seite gegen russische Friedenssoldaten“, sagte ein ranghoher Mitarbeiter des russischen Militär-Aufklärungsdienstes.
Die Söldner stammen unter anderem „aus der Ukraine, einigen baltischen Staaten und Kaukasus-Regionen“.
Sie werden von US-Militärexperten koordiniert und unmittelbar geleitet, hieß es. Die US-Amerikaner nähmen aber an Kampfhandlungen nicht teil. Insgesamt befänden sich rund 1000 US-Militärexperten in Georgien.
Russische Spezialeinheiten hätten mehrere Söldner-Gruppen bereits liquidiert. Einige Söldner seien gefangen genommen worden. Zurzeit werden sie verhört, hieß es.
