DAP gegen DAU - und wir alle sollen es ausbaden
Jörg Ziercke, der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), hat heute in einer viel verachteten Grundsatzrede auf der BKA-Herbsttagung zum "Tatort Internet" zugegeben, daß man
a) mit den bisher anvisierten Überwachungsmethoden wie der Vorratsdatenspeicherung, der Online-Durchsuchung und der Quellen-TKÜ sowieso nur den "Dümmsten anzunehmenden User" (DAU) erwischen wird.
b) es der Polizei an der nötigen Kompetenz fehlt, um technisch mit den Terroristen Schritt halten zu können (DAP). Er forderte die Einrichtung von länderübergreifenden Kompetenz-Centern.
Ziercke ist es auch schon aufgefallen:
"Selten kommunizieren sie (die Terroristen) direkt per Mail. "
Aber:
"Sollten wir einen Anschlag durch die Festnahme eines DAU verhindern, werden auch diese Berufskritiker erleichtert sein"

Mit Berufskritikern meinte er übrigens diejenigen, "die eine Angstdebatte führen und die den Terrorismus schön reden".
Offenbar lebt er in einer verkehrten Welt. Wer schürt denn hier die Ängste in dieser hysterischen Debatte? Wenn gerade mal kein "Terrorverdächtiger" zur Hand ist, dann darf es schon auch mal ein "Amokverdächtiger" sein, um die Bevölkerung beim Heulen und Zähneklappern zu halten.
Ist es doch eine "verdammte Pflicht, die Bürger in Zeiten großer Bedrohungen zu schützen" (Wiefelspütz).
Dafür braucht es Weiterbildungsmaßnahmen: "Die Polizei müsse alles daran setzen, den von Terroristen und Schwerstkriminellen vollzogenen digitalen Quantensprung aufzuholen."
Denn die "Schläfer" schlafen nicht:
"Terroristen werden in den Ausbildungslagern im Umgang mit Weblogs und konspirativen Datenspeichertechniken geschult. "
Nicht unbedingt in der pakistanischen Wüste, versteht sich. Viel mehr sind damit virtuelle Ausbildungslager gemeint, sogar eine "Fernuniversität" für Terroristen will der selbsternannte Terrorismusexperte Yassin Musharbash inzwischen ausgemacht haben.

Und nun sollen künftig alle Bürger diese neurologisch geprägte Aufholjagd ausbaden müssen:
"Es darf keine verfolgungsfreien Räume im weltweiten Netz geben". Deshalb müsse die Polizei auf gespeicherte Telekommunikationsdaten zugreifen und Computerfestplatten online durchsuchen können.
Soviel Eloquenz kann nur noch Bundesinnenminister und Internetglobalisierungskritiker Schäuble toppen: "Die globale Informationsgesellschaft ist eben auch die Basis des Verbrechens".
Na - wenigstens der "Berliner Tagesspiegel" bringt es mit seiner Headline auf den (zweideutigen?) Punkt: BKA will mit Terroristen gleichziehen.
Terrorismus: Schön - reden wir so gesehen auch mal über diesen Aspekt! Herr Ziercke, es grüßt Ihr dümmster anzunehmender Kritiker (DAK).

a) mit den bisher anvisierten Überwachungsmethoden wie der Vorratsdatenspeicherung, der Online-Durchsuchung und der Quellen-TKÜ sowieso nur den "Dümmsten anzunehmenden User" (DAU) erwischen wird.
b) es der Polizei an der nötigen Kompetenz fehlt, um technisch mit den Terroristen Schritt halten zu können (DAP). Er forderte die Einrichtung von länderübergreifenden Kompetenz-Centern.
Ziercke ist es auch schon aufgefallen:
"Selten kommunizieren sie (die Terroristen) direkt per Mail. "
Aber:
"Sollten wir einen Anschlag durch die Festnahme eines DAU verhindern, werden auch diese Berufskritiker erleichtert sein"

Mit Berufskritikern meinte er übrigens diejenigen, "die eine Angstdebatte führen und die den Terrorismus schön reden".
Offenbar lebt er in einer verkehrten Welt. Wer schürt denn hier die Ängste in dieser hysterischen Debatte? Wenn gerade mal kein "Terrorverdächtiger" zur Hand ist, dann darf es schon auch mal ein "Amokverdächtiger" sein, um die Bevölkerung beim Heulen und Zähneklappern zu halten.
Ist es doch eine "verdammte Pflicht, die Bürger in Zeiten großer Bedrohungen zu schützen" (Wiefelspütz).
Dafür braucht es Weiterbildungsmaßnahmen: "Die Polizei müsse alles daran setzen, den von Terroristen und Schwerstkriminellen vollzogenen digitalen Quantensprung aufzuholen."
Denn die "Schläfer" schlafen nicht:
"Terroristen werden in den Ausbildungslagern im Umgang mit Weblogs und konspirativen Datenspeichertechniken geschult. "
Nicht unbedingt in der pakistanischen Wüste, versteht sich. Viel mehr sind damit virtuelle Ausbildungslager gemeint, sogar eine "Fernuniversität" für Terroristen will der selbsternannte Terrorismusexperte Yassin Musharbash inzwischen ausgemacht haben.

Und nun sollen künftig alle Bürger diese neurologisch geprägte Aufholjagd ausbaden müssen:
"Es darf keine verfolgungsfreien Räume im weltweiten Netz geben". Deshalb müsse die Polizei auf gespeicherte Telekommunikationsdaten zugreifen und Computerfestplatten online durchsuchen können.
Soviel Eloquenz kann nur noch Bundesinnenminister und Internetglobalisierungskritiker Schäuble toppen: "Die globale Informationsgesellschaft ist eben auch die Basis des Verbrechens".
Na - wenigstens der "Berliner Tagesspiegel" bringt es mit seiner Headline auf den (zweideutigen?) Punkt: BKA will mit Terroristen gleichziehen.
Terrorismus: Schön - reden wir so gesehen auch mal über diesen Aspekt! Herr Ziercke, es grüßt Ihr dümmster anzunehmender Kritiker (DAK).

