Reiner M.: Identität des BND-Agenten im Irak aufgeflogen
Die Identität des Beamten des Bundesnachrichtendienstes (BND), der an die Amerikaner Bombardierungsziele weitergeleitet haben soll, steht nun fest: Reiner M. alias Reiner Mahlstedt (46), wohnhaft seit 2004 in Canberra (Australien), ist durch die Geschwätzigkeit von "Spiegel Online" enttarnt worden.
Das Magazin war zuvor auf eine private Website des BND-Agenten aufmerksam geworden, auf der der Schlapphut seine gesamte Familie, sein Haus und sein Auto in Bildern festgehalten hatte. Dort erfährt man auch, dass er nebenbei als Profiseller für das Providerunternehmen 1&1 arbeitete, mit wem er gerne Bier trinkt usw.
Beim BND ist man über die Homepage "unglücklich". Die Kommentare reichen von "unverständlich", "saudämlich" bis hin zu "nah am Dienstvergehen". Zwar wurde sie inzwischen aus dem Netz genommen, via Wayback lässt sich die Seite jedoch rekonstruieren. Daneben hat der Spiegel noch etliche Details über Mahlstedt und dem zweiten Agenten, Volker H., aus Bagdader Zeiten preisgegeben und durch Veröffentlichung von Fotos die berufliche Laufbahn der beiden vermutlich abrupt beendet.
Dass man beim BND nicht schlecht verdient, zeigt der Kaufpreis des Hauses in Canberra: 1.250.000 Dollar. Auf der Immobilienseite allhomes com kann man dem ursprünglich aus Bad Bramstedt stammenden Agenten sogar ins luxuriöse Schlafzimmer gucken. Jetzt wird sich der Schlapphut aufgrund seiner Dummheit mitsamt seiner Familie wohl eine neue Bleibe suchen müssen.
Quellen:
James Bond in Jeans und Weste (Spiegel Online, 16.01.06)
BND meldete den Amerikanern auch Truppenbewegungen
(Spiegel Online, 14.01.06)
Wayback: Private Homepage von Mahlstedt
Google-Cache: Gästebuch Mahlstedts
Gästebuch II (inzwischen unterhaltsames Forum für Hacker und andere Interessierte)
P.S.: Spiegel Online hat inzwischen die Fotos, die die Homepage des Agenten zeigten, wieder klammheimlich aus dem Netz genommen. Zu spät, die Rechercheure waren schneller: Technorati-Suche: Reiner M.
Kategorie: Geheimdienste
Das Magazin war zuvor auf eine private Website des BND-Agenten aufmerksam geworden, auf der der Schlapphut seine gesamte Familie, sein Haus und sein Auto in Bildern festgehalten hatte. Dort erfährt man auch, dass er nebenbei als Profiseller für das Providerunternehmen 1&1 arbeitete, mit wem er gerne Bier trinkt usw.
Beim BND ist man über die Homepage "unglücklich". Die Kommentare reichen von "unverständlich", "saudämlich" bis hin zu "nah am Dienstvergehen". Zwar wurde sie inzwischen aus dem Netz genommen, via Wayback lässt sich die Seite jedoch rekonstruieren. Daneben hat der Spiegel noch etliche Details über Mahlstedt und dem zweiten Agenten, Volker H., aus Bagdader Zeiten preisgegeben und durch Veröffentlichung von Fotos die berufliche Laufbahn der beiden vermutlich abrupt beendet.
Dass man beim BND nicht schlecht verdient, zeigt der Kaufpreis des Hauses in Canberra: 1.250.000 Dollar. Auf der Immobilienseite allhomes com kann man dem ursprünglich aus Bad Bramstedt stammenden Agenten sogar ins luxuriöse Schlafzimmer gucken. Jetzt wird sich der Schlapphut aufgrund seiner Dummheit mitsamt seiner Familie wohl eine neue Bleibe suchen müssen.
Quellen:
James Bond in Jeans und Weste (Spiegel Online, 16.01.06)
BND meldete den Amerikanern auch Truppenbewegungen
(Spiegel Online, 14.01.06)
Wayback: Private Homepage von Mahlstedt
Google-Cache: Gästebuch Mahlstedts
Gästebuch II (inzwischen unterhaltsames Forum für Hacker und andere Interessierte)
P.S.: Spiegel Online hat inzwischen die Fotos, die die Homepage des Agenten zeigten, wieder klammheimlich aus dem Netz genommen. Zu spät, die Rechercheure waren schneller: Technorati-Suche: Reiner M.
Kategorie: Geheimdienste
softlabhennef - Di, 17. Jan. 2006, 19:33

Und was die Auswahl angeht, so kann man nur feststellen, dass Herr M schon seit geraumer Zeit fuer die Behoerde taetig war und deshalb vermutlich nicht mehr so haeufig geprueft wurde, wie's evtl. erforderlich waere.
BND Leute mit privaten Webseiten voller Protzerei und Unsinn ("Gruesse aus Pullach") sind jedenfalls kaum an Daemlichkeit zu ueberbieten.
Hoffentlich arbeitet zumindest ein Grossteil des Dienstes professionieller als Herr M. ...